MEIN JAHR IN TRALLALABAD // 6+

MEIN JAHR IN TRALLALABAD // 6+

Thilo Reffert / Premiere am 30. April 2017

Gibt es in Muvistan wirklich kein Weihnachten? Isst man dort Flamingo und bekommt tödliche Krankheiten? Emilia soll mit ihren Eltern ins Ausland gehen und freut sich sehr auf dieses große Abenteuer. Doch hat Linus, einer der drei besten Freunde von der Bushaltestelle, vielleicht Recht damit, dass alles dort ganz schrecklich ist? Renzo wiederum meint, das wird gar nicht so schlimm – aber zur Not könnte er ja an ihrer Stelle gehen. Da wird Emilia eines klar: Wenn sie sich schon den Namen des Landes und seiner Hauptstadt – Muvistan, Trallalabad, so ein Unsinn! – nicht merken kann, dann muss das unvorstellbar weit entfernt sein. Und was soll dann bloß aus ihrer Freundschaft werden?Das Stück mit viel Musik für alle Menschen ab 6 Jahren des mehrfach preisgekrönten Autors über Aufbruch, Abschied und vor allem richtig dicke Freundschaft wurde 2015 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen.

Materialmappe


Regie Laura Jakschas
Musikalische Leitung & Komposition Bernhard Hollinger
Ausstattung Geartsje van der Zee
Dramaturgie Anna-Lena Rode

Mit Timon Ballenberger (Renzo), Alina Müller (Emilia), Simon Ahlborn (Linus)


Presseecho

„Mein Jahr in Trallalabad“ macht Spaß. Gerade die kindlichen Ideen aus der Feder von Thilo Reffert, wie man einen Umzug doch noch verhindern kann, sind auch für Erwachsene herrlich unterhaltsam.“ (…) „Auch das Bühnenbild von Geartsje van der Zee kann sich sehen lassen. Die aufs Wesentliche reduzierte Bühne und liebevoll gebaute Requisiten bieten viel Raum für Fantasie, könnten sogar aus Kinderhand stammen. Eine Wippe mit Stufen versinnbildlicht den Balanceakt, den die Freundschaft der Drei bestehen muss. Ein Glanzlicht ist definitiv der Süßigkeitenspender an Renzos Ranzen, mit dem netterweise auch das Publikum mit versorgt wird. Den fantasievollen Ansatz des Stückes führt der musikalische Leiter der Produktion, Bernhard Hollinger, weiter. Träumerisch wirken die  eingespielten Klänge und mit zwei eigens komponierten Liedern für die „Reflektoren“ bescherte er dem Publikum sicherlich den ein oder anderen Ohrwurm.“ (…)
“Die Inszenierung besticht vor allem aufgrund der guten Ensembleleistung. Alina Müller beherrscht es großartig, das Kindliche in ihrer Mimik hervorzulocken. Simon Ahlborn kann ganz wunderbar fies sein in seiner sehr bildlichen Darstellung von Zungenaussaugenden Blutegeln. Und Timon Ballenberger kokettiert witzig mit der italienischen Herkunft seiner Figur.“
Wilhelmshavener Zeitung

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