DER NACKTE WAHNSINN

DER NACKTE WAHNSINN

Michael Frayn / Premiere am 10. Januar 2015

Wer wollte nicht schon einmal Schauspielern beim Durchdrehen zuschauen? In Michael Frayns Komödie-in-der-Komödie ist es gleich das komplette Produktionsteam der fiktiven Posse „Nackte Tatsachen“, das nach und nach den Kopf verliert. Schon in der Generalprobe – oder ist es die Hauptprobe? – geht alles drunter und drüber: Die eine Akteurin lässt die Sardinen stehen, die andere vergisst ihren Text, Requisiten sind nicht an ihrem Platz und der Darsteller des Einbrechers ist nicht auffindbar.Doch erst wenn der Zuschauer im 2. Akt des Stückes hinter die Kulissen schauen darf, wird das Ausmaß des kompletten Wahnsinns sichtbar. Und dann sind da ja auch noch die vielen Türen, die man verwechseln, verstellen und zuknallen kann. Eine Farce über die Farce. Und eine Liebeserklärung an das Theater.

ÖFFENTLICHE HAUPTPROBE am Donnerstag den 8. Januar 2015, um 19 Uhr. Karten für fünf Euro gibt es im Service-Center der Landesbühne oder telefonisch unter 04421.9401-15.
(Begrenzte Platzzahl!)


Regie Nina Pichler Bühne & Kostüme Cornelia Brey Dramaturgie Peter Hilton Fliegel Regieassistenz Anna Lotta Seifert Soufflage Jannika Wübben Inspizienz Pascal Simon Grote Mit Sibylle Hellmann Dotty Otley (Mrs. Clackett), Sven Brormann Garry Lejeune (Roger Tramplemain), Lena Schlagintweit Brooke Ashton (Vicki), Thomas Marx Frederick Fellowes (Philip Brent) / Scheich, Ramona Marx Belinda Blair (Flavia Brent), Christoph Sommer Selsdon Mowbray (Einbrecher), Wolfgang Finck Lloyd Dallas (Regisseur), Aida-Ira El-Eslambouly Poppy Norton-Taylor (Regieassistentin), Johannes Simons Tim Allgood (Inspizient)

Auszug aus der Kritik der Wilhelmshavner Zeitung vom 12.01.2015
…”Für die Landesbühnen-Schauspieler gibt es viel Applaus und viel Gelächter für ihre Arbeit, die zumTeil vollen Körpereinsatz verlangte; seien es die wilden Verfolgungsjagden hinter der Bühne oder die Mordversuche aus Eifersucht. Gerade diese irrwitzigen Gefühlsausbrüche sind urkomisch, vermutlich, weil sich jeder Zuschauer darin wiedererkennt. Und welche Frau hat sich nicht schon einmal verzweifelt beim Öffnen des Kleides nach dem Reißverschluss verrenkt, so wie man Brooke (Lena Schlagintweit) dabei zusehen durfte.”…”Nicht nur die Lachmuskeln der Zuschauer wurden strapaziert, auch Cornelia Breys Bühnenbild kam (beabsichtigt) immer ramponierter daher. Kein Wunder bei den Gewalttätigkeiten hinter der Bühne. Die Zuschauer gingen nach dem tosenden Schlussapplaus mit dem beruhigenden Gefühl aus dem Theater: Fehler passieren auch den anderen.”

 

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