FAUST I

FAUST I

Johann Wolfgang von Goethe / Premiere am 06. September 2014

Heinrich Faust ist am Ende. Sein unstillbarer Wissensdrang schlägt angesichts des immer schnelleren und ununterbrochenen Bild-, Daten und Nachrichtenstroms in die ernüchternde Erkenntnis um, dass „wir nichts wissen können“. Faust wendet sich enttäuscht vom Leben ab. Doch vom Weltschmerz wund gerieben ist er empfänglich für all die Verlockungen, die Mephisto in letzter Sekunde vor ihm auftut. Vom Teufel selbst auf die Suche nach dem schönsten Augenblick geschickt, nimmt die Tragödie ihren Lauf.Fausts nun folgender Konsumrausch bleibt nicht ohne Folgen. Drei Tote und eine zum Tode verurteilte Geliebte sind die tragische Bilanz eines rastlosen, armseligen und kriminellen Egos, das seine Seele verkauft hat.

FAUST – der deutsche Mythenstoff schlechthin, wurde durch Goethe zur Tragödie unserer Zeit, deren Faszination auch nach über 200 Jahren ungebrochen ist.

Mit Einführung.


Regie Olaf Strieb Bühne & Kostüme Herbert Buckmiller Video Björn de Groot Dramaturgie Lea Redlich Regieassistenz Anna Lotta Seiffert Soufflage Jannika Wübben Inspizienz Björn de Groot Mit Thomas Marx (Dr. Heinrich Faust / Mephistopheles u. a.), Robert Oschmann (Mephistopheles / Dr. Heinrich Faust u. a.), Anna Rausch (Margarete, genannt Gretchen), Sibylle Hellmann (Marthe Schwerdtlein u. a.), Wolfgang Finck (Wagner, Fausts Famulus u. a.), Vasilios Zavrakis (Valentin, Gretchens Bruder u. a.)


Presseecho

“Düstere Welt. Grauer Stahl vor schwarzer Kulisse. Kalte, nüchterneKonstruktionen. Landesbühnenintendant Olaf Strieb hat für seine Inszenierungvon Goethes „Faust I“ ein karges Jetzt schaffen lassen und Gerüstbauten in geometrischenFormen als variable Spielwiese bereitgestellt (Bühne: Herbert Buckmiller). Sowird auf der Stadttheaterbühne kräftig gerückt und neu positioniert, auf dassvor dem geistigen Auge wahlweise Studierzimmer, Auerbachs Keller oder dieHexenküche entstehe.” (WZ 09/09/2014)

 

 

 

 

 

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