Familientragödie, Rachepläne und die Hoffnung auf Versöhnung – Goethes ­IPHIGENIE AUF TAURIS zeigt in grandiosen Sprachbildern einerseits das Menschenideal der Weimarer  Klassik, andererseits die Konsequenzen von ­Kolonialismus in der Folge der europäischen Aufklärung und ist vor allem eins: Ein Plädoyer für den Humanismus.

Termine im Stadttheater Wilhelmshaven
Di., 03/11/2020, 20.00 Uhr (ausverkauft)
So., 29/11/2020, 15.30 Uhr (Restkarten)
Sa., 12/12/2020, 20.00 Uhr
Mo., 21/12/2020, 20.00 Uhr

Pressestimmen:
„eindrucksvolle Inszenierung“
„Der Zuschauerraum ist das offene Meer, in dessen Weite hinein Mona Georgia Müller als Iphigenie über ihr Schicksal klagt – als würdevolle Priesterin und junge, tieftraurige Frau zugleich. Mona Georgia Müller gelingt es in ihrem hochintensiven Spiel, in der vom Menschenideal des Humanismus durchdrungenen Figur jene Brüche spürbar werden zu lassen, die diese hehre Priesterin tatsächlich sehr menschlich machen“
„Den Sprung hinein in die pralle griechische Tragödie und in die von Goethe gewählte Sprachform als „geglückt“ zu bezeichnen, wäre zu wenig für diese souveräne Inszenierung, die auch verwirrende Zusammenhänge verstehbar serviert, ohne das Original zu verbiegen. Vielmehr darf sie mit ihren Darstellern als Glücksfall für Klassikfreunde und alle, die es noch werden wollen, aufgefasst werden.“
Wilhelmshavener Zeitung & Jeversches Wochenblatt (Désirée Warntjen)

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