WOYZECK

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WOYZECKGeorg Büchner

Stück Details

Soldat Woyzeck könnte der Inbegriff des aufopfernden Versorgers sein: Er kümmert sich um seine Freundin Marie und ihr uneheliches Kind, aber das Geld ist knapp. Deshalb nimmt Woyzeck einen zwielichtigen Nebenjob an – er ist Proband bei den Menschenversuchen des Doktors, darf seit Wochen nur Erbsen essen und wird öffentlich vorgeführt. In der Gesellschaft erfährt Woyzeck allerorten ähnliche Geringschätzung und Demütigung. Nur Marie und Freund Andres sind Ruhepole. Aber auch diese Ruhe wird zerstört, als Woyzeck erfährt, dass Marie eine Affäre haben könnte. Von Eifersucht, Paranoia und Halluzinationen zerfressen, verliert er schließlich die Kontrolle über sich … 

Georg Büchners (1813–1837) Dramenfragment gehört zu den einflussreichsten, bekanntesten und meistgespielten sozialen Dramen des Realismus. Die Geschichte des Antihelden Woyzeck, der vom Opfer seiner prekären Lebensumstände zum Mörder wird, beleuchtet die Grausamkeit der Macht, zeigt die brutalsten Facetten des Menschen auf und stellt die große Frage nach der Schuldfähigkeit.

Regie Robert Teufel
Bühnen- & Kostümbild Marina Schutte
Dramaturgie Peter Krauch

Stückdauer ca. 60 Minuten, keine Pause
Weitere Fotos gibt es hier.
Eine Einführung ins Stück (Audio) und ein Interview mit dem Regieteam (Video) gibt es hier.

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