Theater an der Blinke, Leer

743 Plätze
Veranstalter: Stadt Leer – Fachdienst Kultur
Infos und Abos: Tel. 0491.9782-242
E-Mail: kultur@leer.de
Vorverkauf Tickets:
Bürgerbüro der Stadt Leer, Schmiedestraße 7,
Tel. 0491.9782-500 / Tourist-Information, Ledastraße 10, Tel. 0491.9196-960 / OZ Media Store Leer, Mühlenstraße 57, Tel. 0491.928250 /
Tickets online: www.reservix.de
Anstehende Veranstaltungen
Clear All
September
Zeit
Ort
Theater an der Blinke, Leer
Stück Details
Anfang der 1920er Jahre zieht es den jungen Nick Carraway als Wertpapierhändler nach New York an die Wallstreet. Er bezieht ein kleines Haus auf Long Island. Sein Nachbar ist ein
Stück Details
Anfang der 1920er Jahre zieht es den jungen Nick Carraway als Wertpapierhändler nach New York an die Wallstreet. Er bezieht ein kleines Haus auf Long Island. Sein Nachbar ist ein geheimnisvoller Mann, der für die legendärsten Partys der Stadt bekannt ist: Jay Gatsby. Auch Nick verkehrt bald in diesen Kreisen, denn er soll Gatsby helfen, den Kontakt zu Daisy wieder aufleben zu lassen, die Nicks Cousine und Gatsbys große Jugendliebe ist. Doch mittlerweile ist sie mit Tom Buchanan, einem reichen Millionär aus dem mittleren Westen, verheiratet. Dieser will um jeden Preis verhindern, dass sich Daisy für den undurchschaubaren Gatsby entscheidet. Nach einer Konfrontation kommt es zu einem folgenschweren Unfall, der die Karten neu mischt…
F. Scott Fitzgeralds (1896–1940) DER GROSSE GATSBY, ein Meisterwerk der Moderne, erzählt von Glanz und Glamour, Wirtschaftskrisen und gesellschaftlichen Intrigen. Autor und Komponist Claus Martin katapultiert das Publikum mit seiner Bearbeitung und den schwungvollen Songs in die Goldenen Zwanziger. Freuen Sie sich auf große Gefühle in den Songs, auf Ragtime, Swing, Charleston, eine Live-Band und mitreißende Choreografien. Auch diesmal: das ganz große Musical!
Ensemble
Regie Olaf Strieb
Musikalische Leitung Simon Kasper
Bühnen- & Kostümbild Cornelia Brey
Choreografie Lenke Lemke
Dramaturgie Julia Keller
Regieassistenz Patrick Rudolph
Besetzung Steffi Baur, Paula Clausen, Stefan Faupel, Björn de Groot, Stefan Herrmann, Ramona Marx, Philipp Osterkamp, Gregor Scheil,
Tanzensemble Carlo Geroschus, Lenke Lemke, Melina Martens, Jette Redetzki, Paula Wiemken
Zeit
Ort
Theater an der Blinke, Leer
Stück Details
Anfang der 1920er Jahre zieht es den jungen Nick Carraway als Wertpapierhändler nach New York an die Wallstreet. Er bezieht ein kleines Haus auf Long Island. Sein Nachbar ist ein
Stück Details
Anfang der 1920er Jahre zieht es den jungen Nick Carraway als Wertpapierhändler nach New York an die Wallstreet. Er bezieht ein kleines Haus auf Long Island. Sein Nachbar ist ein geheimnisvoller Mann, der für die legendärsten Partys der Stadt bekannt ist: Jay Gatsby. Auch Nick verkehrt bald in diesen Kreisen, denn er soll Gatsby helfen, den Kontakt zu Daisy wieder aufleben zu lassen, die Nicks Cousine und Gatsbys große Jugendliebe ist. Doch mittlerweile ist sie mit Tom Buchanan, einem reichen Millionär aus dem mittleren Westen, verheiratet. Dieser will um jeden Preis verhindern, dass sich Daisy für den undurchschaubaren Gatsby entscheidet. Nach einer Konfrontation kommt es zu einem folgenschweren Unfall, der die Karten neu mischt…
F. Scott Fitzgeralds (1896–1940) DER GROSSE GATSBY, ein Meisterwerk der Moderne, erzählt von Glanz und Glamour, Wirtschaftskrisen und gesellschaftlichen Intrigen. Autor und Komponist Claus Martin katapultiert das Publikum mit seiner Bearbeitung und den schwungvollen Songs in die Goldenen Zwanziger. Freuen Sie sich auf große Gefühle in den Songs, auf Ragtime, Swing, Charleston, eine Live-Band und mitreißende Choreografien. Auch diesmal: das ganz große Musical!
Ensemble
Regie Olaf Strieb
Musikalische Leitung Simon Kasper
Bühnen- & Kostümbild Cornelia Brey
Choreografie Lenke Lemke
Dramaturgie Julia Keller
Regieassistenz Patrick Rudolph
Besetzung Steffi Baur, Paula Clausen, Stefan Faupel, Björn de Groot, Stefan Herrmann, Ramona Marx, Philipp Osterkamp, Gregor Scheil,
Tanzensemble Carlo Geroschus, Lenke Lemke, Melina Martens, Jette Redetzki, Paula Wiemken
Fr25Sep19:30MacbethTragödie von William Shakespeare19:30 Theater an der Blinke, Leer
Zeit
Ort
Theater an der Blinke, Leer
Stück Details
Schottland im 11. Jahrhundert. Es blitzt und donnert. In einem Wald prophezeien drei Hexen dem heldenhaften Feldherrn Macbeth, er werde einst König des Landes sein. Um dem Schicksal nachzuhelfen, entschließt
Stück Details
Schottland im 11. Jahrhundert. Es blitzt und donnert. In einem Wald prophezeien drei Hexen dem heldenhaften Feldherrn Macbeth, er werde einst König des Landes sein. Um dem Schicksal nachzuhelfen, entschließt sich Macbeth – angestachelt von seiner ebenso ehrgeizigen wie skrupellosen Frau –, den gegenwärtigen König zu ermorden. Bevor er den ersehnten Thron besteigen kann, sind jedoch weitere Morde und Verleumdungen nötig. Als er endlich sein Ziel erreicht hat, ist er nur noch ein Schatten seiner selbst und lebt in ständiger Angst, seine Untaten könnten ans Licht kommen oder die Geister der Ermordeten könnten sich an ihm rächen…
William Shakespeares (1564–1616) MACBETH, eines der gewaltigsten und gewaltvollsten Dramen, lesen wir heute als tiefsinnigen Psychokrimi: Von Ehrgeiz und Machtbesessenheit zerfressen kennen Macbeth und seine Frau keine moralischen Grenzen und gehen buchstäblich über Leichen. Doch das eigene Gewissen vermögen sie nicht zu töten und werden so zu Opfern ihrer selbst.
Ensemble
Regie Nicola Bremer
Bühnen- & Kostümbild Wiebke Heeren
Dramaturgie Dr. Marcel Krohn / Sophia Lungwitz
Regieassistenz Knut-Alexander Höhn
Besetzung Aida-Ira El-Eslambouly, Marieke Gester, Sven Heiß, Jeffrey von Laun, Friedrich Steinlein, Salome Zehnder
November
Zeit
Ort
Theater an der Blinke, Leer
Stück Details
Im Palast von Versailles warten Marie-Antoinette und ihr Mann, König Ludwig XVI., auf ihre Hinrichtung – das allerdings schon seit 15 Jahren. Während in Paris die Revolution tobt, bleibt den
Stück Details
Im Palast von Versailles warten Marie-Antoinette und ihr Mann, König Ludwig XVI., auf ihre Hinrichtung – das allerdings schon seit 15 Jahren. Während in Paris die Revolution tobt, bleibt den beiden Hoheiten nichts anderes übrig, als sich zu gedulden. Die neue Regierung ist viel zu sehr mit sich selbst und mit der Denunziation ihrer Mitglieder beschäftigt. Das Schicksal der einstigen Majestäten liegt also nun in den Händen der erlahmten Bürokratie.
Ständig platzen unangemeldete Gäste in den Palast, die überall ein Wörtchen mitreden wollen. Und was hat der junge Napoleon mit all dem zu tun? Genervt von seinem Schicksal will Ludwig am liebsten eigenhändig das Fallbeil auslösen, doch seine selbstgebaute Guillotine sorgt durch den ein oder anderen Konstruktionsfehler für unvorhergesehene Leichen…
Peter Jordans (*1967) Komödie MARIE-ANTOINETTE ODER KUCHEN FÜR ALLE! setzt bitterböse eines der berüchtigtsten und tragischsten Paare der Monarchie in den Fokus und beleuchtet die Historie auf äußerst komische und ironische Weise noch einmal völlig neu: Heraus kommt eine irrwitzige Mischung aus Screwball-Komödie, Slapstick und Historiendrama mit amüsanten Sticheleien, die bis in unsere Gegenwart reichen.
Ensemble
Regie und Bühnenbild Thorsten Köhler
Kostümbild Fabia Greve
Bühnenmusik Simon Kasper
Dramaturgie Julia Keller
Regieassistenz Philipp Osterkamp
Besetzung Simon Ahlborn, Steffi Baur, Gregor Scheil, Anne Weise
Dezember
Zeit
Ort
Theater an der Blinke, Leer
Stück Details
Ein Haus an einem märkischen See ist Protagonist der Handlung. Fünfzehn Lebensgeschichten, die sich im und ums Haus herum abspielen, hinterlassen darin Spuren der Erinnerung: Angefangen in der Weimarer Republik,
Stück Details
Ein Haus an einem märkischen See ist Protagonist der Handlung. Fünfzehn Lebensgeschichten, die sich im und ums Haus herum abspielen, hinterlassen darin Spuren der Erinnerung: Angefangen in der Weimarer Republik, über das „Dritte Reich”, den Zweiten Weltkrieg, die Nachkriegszeit, die DDR und die Wende bis in die Zeit der Wiedervereinigung entfalten sich die Schicksale der Bewohner*innen. Das Haus obliegt dem Wandel der Zeit, denn es verändert sich kontinuierlich mit den Bedürfnissen seiner Besitzer*innen. Die einzige Konstante: der Gärtner, ein stiller Einzelgänger und Beobachter von Mensch und Natur…
Jenny Erpenbeck (*1967) erzählt in ihrem 2008 erschienenen Roman HEIMSUCHUNG poetisch, mit Liebe zum Detail und im historischen Kontext die Geschichte eines unscheinbaren Hauses. Gleichzeitig beleuchtet sie aber auch die Geschichten derer, die ihre Heimat aufgrund des politischen und gesellschaftlichen Wandels immer wieder verloren haben. Ein beeindruckendes Panorama des 20. Jahrhunderts, das atmosphärisch und in großen Bildern die Frage danach stellt, was bleibt, wenn unsere Zeit vergangen ist.
Ensemble
Regie Nicola Bremer
Bühnen- & Kostümbild Wiebke Heeren
Dramaturgie Julia Keller
Regieassistenz Knut-Alexander Höhn
Besetzung Aida-Ira El-Eslambouly, Stefan Faupel, Stefan Herrmann, Jeffrey von Laun, Andreas Möckel, Christoph Sommer, Friedrich Steinlein, Salome Zehnder
Januar
Mi13Jan19:30Das Feuerschiff19:30 Theater an der Blinke, Leer
Zeit
Ort
Theater an der Blinke, Leer
Stück Details
Ein Feuerschiff dient durch seine immer gleichbleibende Position anderen Schiffen als Navigationshilfe auf dem offenen Meer. Ein Ausfall dieses Signals hätte fatale Folgen. Bei seiner letzten Wache nimmt ein in
Stück Details
Ein Feuerschiff dient durch seine immer gleichbleibende Position anderen Schiffen als Navigationshilfe auf dem offenen Meer. Ein Ausfall dieses Signals hätte fatale Folgen. Bei seiner letzten Wache nimmt ein in der Ostsee anliegendes Feuerschiff die Mannschaft eines in Seenot geratenen Bootes auf. Doch bei den Männern handelt es sich um eine Bande von drei bewaffneten Gangstern, die unannehmbare Forderungen an Kapitän Freytag und seine Crew stellen. Freytag will das Problem friedlich lösen, ohne dass das Feuerschiff seine Position aufgeben muss – doch die gegnerische Seite opponiert…
Michael Uhl, der für die Landesbühne bereits FEUER AUS DEN KESSELN und das interaktive Radiohörspiel MARSCH DER MATROSEN inszenierte, zeichnet sich in seinen lokal verbundenen Arbeiten durch detaillierte Recherche aus. Nun nimmt er sich einer Adaption der Erzählung DAS FEUERSCHIFF von Siegfried Lenz (1926–2014) an. In Kooperation mit dem Küstenmuseum Wilhelmshaven wird der erste Teil des Abends „site-specific“ stattfinden: Das Publikum erlebt den Prolog des Stücks an Bord des Feuerschiffs „Norderney“, das als Teil der Ausstellung des Küstenmuseums am Bontekai liegt* – der Spannung auf hoher See steht also nichts im Weg!
*entsprechend angepasste Variante für das Spielgebiet
Ensemble
Regie Michael Uhl
Bühne und Kostüme Thomas Rump
Dramaturgie Marcel Krohn / Sophia Lungwitz
Regieassistenz Ronja Lange
Besetzung Simon Ahlborn, Andreas Möckel, Henryk Rosciszewski, Anne Weise
März
Zeit
Ort
Theater an der Blinke, Leer
Stück Details
Die Geschichte der Freundschaft zwischen Edith Piaf und Marlene Dietrich Marlene Dietrich und Edith Piaf – zwei Weltstars, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Die eine als Tochter eines kaiserlichen Polizeileutnants
Stück Details
Die Geschichte der Freundschaft zwischen Edith Piaf und Marlene Dietrich
Marlene Dietrich und Edith Piaf – zwei Weltstars, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Die eine als Tochter eines kaiserlichen Polizeileutnants in einem Internat erzogen, die andere das Kind eines Zirkusakrobaten und einer Straßensängerin, aufgewachsen in einem Bordell in der Normandie. Während die Dietrich mit ihrem eleganten Auftreten erste Erfolge im deutschen Stummfilm feiert, begeistert die Piaf bereits in jugendlichem Alter mit der emotionalen Kraft ihrer Stimme. 1948 begegnen sich der „Spatz von Paris“ und der „blaue Engel“ vor einem Konzertauftritt in New York: der Beginn einer innigen Freundschaft, die so manche Höhen und Tiefen übersteht und bis zu Piafs frühem Tod im Jahre 1963 andauert…
Daniel Große Boymann (*1976) und Thomas Kahry (*1979) haben mit SPATZ UND ENGEL ein berührendes Theaterstück über zwei Künstlerinnen geschaffen, die einander trotz divergierender Persönlichkeiten magisch anziehen. Von überragender emotionaler Kraft sind die unvergesslichen Chansons, darunter „La vie en rose“, „Frag nicht, warum ich gehe“, „Milord“, „Sag mir, wo die Blumen sind“ und „Non, je ne regrette rien“.
Ensemble
Regie und Kostümbild Tobias Root
Bühnenbild Cornelia Brey
Musikalische Leitung Simon Kasper
Dramaturgie Sophia Lungwitz
Regieassistenz Philipp Osterkamp
Besetzung Steffi Baur, Sven Heiß, Ramona Marx, Philipp Osterkamp, Christoph Sommer
April
Zeit
Ort
Theater an der Blinke, Leer
Stück Details
Ein Schuss. Dann noch einer. Ein Scharfschütze bringt aus einem fahrenden Auto heraus Menschen um – scheinbar wahllos. Beim Einkaufen, beim Tanken, beim Spazierengehen. Die Stadt erstarrt. Niemand weiß, wer
Stück Details
Ein Schuss. Dann noch einer. Ein Scharfschütze bringt aus einem fahrenden Auto heraus Menschen um – scheinbar wahllos. Beim Einkaufen, beim Tanken, beim Spazierengehen. Die Stadt erstarrt. Niemand weiß, wer das nächste Opfer ist. Die Medien stürzen sich auf den Fall, die ganze Welt schaut zu und die Jagd auf den Serienmörder beginnt. Genau hier nimmt das eigentliche Drama seinen Lauf, denn das Stück blickt nicht nur auf die Tat selbst, sondern vor allem auf die Wirkung, die sie entfaltet – medial, politisch und gesellschaftlich…
Vier internationale Autoren – Gian Maria Cervo (*1970), Marius von Mayenburg (*1972), Albert Ostermaier (*1967), Rafael Spregelburd (*1970) – haben aus einem wahren Fall ein Stück geschaffen, das packender kaum sein könnte: ein multiperspektivischer Thriller über Macht, Wut, Religion, Popkultur – und über eine Welt, die den Überblick verliert. Mit seinen unterschiedlichen Perspektiven, schnellen Szenenwechseln und schwarzem Humor trifft dieser Abend mit voller Wucht ins Heute. Denn die Frage, was Menschen zu Monstern macht – und wer dabei zuschaut –, ist aktueller denn je.
Ensemble
Regie Nicola Bremer
Bühnen- & Kostümbild Wiebke Heeren
Dramaturgie Julia Keller
Regieassistenz Maximilian J. Schuster
Besetzung Steffi Baur, Stefan Herrmann, Andreas Möckel
Mi28Apr19:30Haimon (UA)Friedrich Steinlein19:30 Theater an der Blinke, Leer
Zeit
Ort
Theater an der Blinke, Leer
Stück Details
Vor den Mauern Thebens tobt Bürgerkrieg: Die Brüder Polyneikes und Eteokles bekämpfen einander bis aufs Blut. Kreon, Eteokles’ erster Berater, versucht verzweifelt, mit harter Hand die Ordnung aufrechtzuerhalten und plant,
Stück Details
Vor den Mauern Thebens tobt Bürgerkrieg: Die Brüder Polyneikes und Eteokles bekämpfen einander bis aufs Blut. Kreon, Eteokles’ erster Berater, versucht verzweifelt, mit harter Hand die Ordnung aufrechtzuerhalten und plant, seinen Sohn Haimon als Statthalter, vielleicht sogar als Thronfolger aufzubauen. Doch Haimon spürt, dass er in der Welt seines Vaters keinen Platz hat. Während seine Altersgenossen in den Krieg ziehen, wachsen in ihm die Zweifel: an der Gewalt, an den Erwartungen, an den starren Männlichkeitsbildern, denen er nicht entspricht.
Da tritt Antigone in sein Leben – rebellisch und unbeugsam. Sie steht für alles, wonach Haimon sich sehnt: ein Leben nach eigenen Werten und die Weigerung, Unrecht als Schicksal hinzunehmen. Wird Haimon sich dem zerstörerischen System seines Vaters beugen oder für seine Überzeugungen bis zur letzten Konsequenz einstehen…?
Ensemblemitglied Friedrich Steinlein (*1992) erzählt in seiner Neuinterpretation der antiken Figur eine intensive Coming-of-Age-Geschichte über einen jungen Mann im Widerstand gegen eine gewaltsame Ordnung. HAIMON verhandelt die Widersprüche zwischen den Generationen, die Suche nach Selbstbestimmung – und den Mut, in einer unbarmherzigen Welt Menschlichkeit zu bewahren.
Ensemble
Regie Annika Schäfer
Bühnen- & Kostümbild Khatia Schäfer
Dramaturgie Julia Keller
Regieassistenz Ronja Lange
Besetzung Friedrich Steinlein
Mai
Zeit
Ort
Theater an der Blinke, Leer
Stück Details
Geschichtsprofessor George und seine Frau Martha kehren zu später Stunde angetrunken von einer Party zurück. Martha eröffnet ihrem Mann, sie habe den neuen Biologieprofessor Nick und seine Frau Honey noch
Stück Details
Geschichtsprofessor George und seine Frau Martha kehren zu später Stunde angetrunken von einer Party zurück. Martha eröffnet ihrem Mann, sie habe den neuen Biologieprofessor Nick und seine Frau Honey noch auf einen Drink eingeladen. Verärgert darüber, dass er vor vollendete Tatsachen gestellt wird, fängt George einen Streit an. Als Nick und Honey eintreffen, ist die Stimmung bereits aufgeheizt und Martha beginnt, ihren Mann vor den Gästen zu demütigen. Ungeniert flirtet sie mit Nick. Aber auch Martha hat ihre verletzbare Seite und George weiß darum…
Edward Albees (1928–2016) WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF? ist ein brutaler Ehekrieg, ein perfider Schlagabtausch, bei dem es um unerfüllte Hoffnungen, verpasste Möglichkeiten und geplatzte Lebensträume geht, für die der Partner beziehungsweise die Partnerin verantwortlich gemacht wird. Ein junges Paar sieht sich völlig unvermutet in diese Auseinandersetzung hineingezogen und erlebt die Zerstörung ihrer eigenen Illusionen. Berühmt wurde das Stück durch Mike Nichols’ Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton aus dem Jahr 1966. Inzwischen gilt es als einer der großen Bühnen-Klassiker des 20. Jahrhunderts.
Ensemble
Regie Marten Strassenberg
Bühnen- & Kostümbild Juliane Längin
Dramaturgie Sophia Lungwitz
Regieassistenz
Besetzung Aida-Ira El-Eslambouly, Stefan Faupel, Gregor Scheil, Anne Weise
Juni
Zeit
Ort
Theater an der Blinke, Leer
Stück Details
Eigentlich wollte sich Hercule Poirot in England zur Ruhe setzen und sich der Kürbiszucht widmen. Doch im Nachbarhaus ist seine kriminalistische Expertise gefragt. Für die Bewohner*innen von Fernly Hall steht
Stück Details
Eigentlich wollte sich Hercule Poirot in England zur Ruhe setzen und sich der Kürbiszucht widmen. Doch im Nachbarhaus ist seine kriminalistische Expertise gefragt. Für die Bewohner*innen von Fernly Hall steht fest, dass es sich beim Tod der reichen Witwe Mrs. Ferrars um Selbstmord handeln muss. Doch als kurze Zeit später auch ihr Verlobter Roger Ackroyd tot aufgefunden wird, ist offensichtlich, dass dies kein Zufall sein kann. Gehört der oder die Täter*in zum Personal? Oder geschah der Mord im Kreis der eigenen Familie? Zusammen mit Dr. James Sheppard, einem ortsansässigen Arzt, nimmt sich Poirot dieses Falls an. Ob es ihnen gelingen wird, den oder die Schuldige*n zu überführen…?
Mit Agatha Christies (1890–1976) ALIBI setzen wir unsere „Queen of Crime“-Reihe mit einem weiteren Meisterwerk der Kriminalliteratur fort. Der Roman, der 1926 in England erschien, war das erste Werk der Autorin, das für die Bühne adaptiert wurde. Die neue Bühnenfassung von Mark Shanahan steht dem Original in Sachen Spannung in nichts nach und verspricht fesselnde Unterhaltung, skurrile Figuren und Suspense bis zur letzten Minute!
Ensemble
Regie Lydia Bunk
Bühnen- & Kostümbild Norbert Bellen
Dramaturgie Sophia Lungwitz
Regieassistenz Knut-Alexander Höhn
Besetzung Simon Ahlborn, Aida-Ira El-Eslambouly, Stefan Faupel, Sven Heiß, Sybille Hellmann, Jeffrey von Laun, Ramona Marx, Gregor Scheil, Christoph Sommer, Anne Weise, Salome Zehnder
